24.11.2025

DPI in Niederösterreich, Salzburg und Oberösterreich

SQM Silvia Stögerer, Bildungsstadtrat Michael Capek, Bildungsdirektor Karl Fritthum, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Vizerektorin Edda Polz (Pädagogische Hochschule Baden), Kerstin Zechner (Departmentleitung für Diversität der Pädagogischen Hochschule Baden), Referentin Lisa Fellhofer (Direktorin Österreichischer Fonds zur Dokumentation von religiös motiviertem politischen Extremismus), Elke Höfler (Assistenzprofessorin für Mediendidaktik und Sprachenidaktik der Universität Graz), Eva Guserle (Vorsitzende Österreichische Professoren Union), Henriette Höfner (Abteilung Familien und Generationen), SQM Verena Maschek und SQM Gunnar Hamann.
Bild: NLK Pfeffer

Am 12. November fand auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich das Symposium „SELBSTbestimmt Handy & Co. – Tagung zur gemeinsamen Verantwortung in Bildung und Gesellschaft“ statt. An der Tagung der Fachstelle für Gewaltprävention in Baden nahmen über 270 Fachkräfte sowie Schülerinnen und Schüler teil. Die Fachleute waren über die Schule hinaus aus den Bereichen Sozialarbeit, Psychologie, Medizin und Jugendarbeit. Sie nutzten die Gelegenheit, um aktuelle Fragen rund um die digitale Lebenswelt junger Menschen zu diskutieren. Im Fokus des Symposiums standen der reflektierte Umgang mit digitalen Medien und die Verantwortung von Bildung und Gesellschaft. Lisa Fellhofer, Direktorin der Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI), referierte zum Thema „Religiös motivierter politischer Extremismus: Aktuelle Trends im digitalen und analogen Raum“. Weitere Themen waren Medienkompetenz, Cybermobbing und Hass im Netz, ergänzt durch ein Workshop-Programm.

Fachtagung zu außerschulischer Jugendarbeit

Der Verein „akzente Salzburg – Initiativen für junge Leute!” organisierte am 13. November 2025 gemeinsam mit dem Landesjugendbeirat und mit Unterstützung des Landes Salzburg eine Fachtagung für außerschulische Jugendarbeit. Die Veranstaltung in der Stadt Salzburg trug den Titel „Radikalisierung und Extremismusprävention“. Sie richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendzentren und Jugendorganisationen sowie allgemein an Fachkräfte aus dem Bereich der außerschulischen Jugendarbeit. Für die Dokumentationsstelle hielt Senior Researcher Alexander Weissenburger einen Impulsvortrag zum Thema „Islamismus und Radikalisierung“. In diesem Rahmen wurde das Phänomen in seinen kontemporären Ausprägungen behandelt, mit einem Fokus auf den deutschsprachigen Raum. Es wurden Ideologien und ihre Anziehungskraft, Radikalisierungsmodelle, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Präventionsangebote besprochen. Im Verlauf der Tagung konnten dank weiterer fachlicher Impulse aus Wissenschaft und Praxis sowie Workshops konkrete Handlungsmöglichkeiten vermittelt werden.

Extremismus als Gefahr für den Zusammenhalt

Am 20.11.2025 fand in Oberösterreich das Magdalena Gespräch unter dem Titel „Frieden auf der Kippe? Wie Extremismus Demokratie und Zusammenhalt angreift!“ abgehalten. Im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz wurde darüber diskutiert, wie extremistische Tendenzen, digitale Radikalisierung und gesellschaftliche Spaltung das demokratische Zusammenleben vor neue Herausforderungen stellen. In diesem Kontext hielt DPI-Direktorin Lisa Fellhofer einen Vortrag über religiös motivierten politischen Extremismus und dessen Bedeutung für Pluralismus und Frieden in Österreich. Ein Vertreter des Landesamts für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) referierte außerdem über die aktuelle Bedrohungslage und die gesellschaftlichen Risikofaktoren. Die Podiumsgespräche endeten mit einer interaktiven Fragerunde mit dem Publikum.

Symposium „SELBSTbestimmt Handy & Co.“

Workshop „Radikalisierung und Extremismusprävention“

Magdalena Gespräch „Frieden auf der Kippe? Wie Extremismus Demokratie und Zusammenhalt angreift!“

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