Diese Woche veröffentlichte die Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI) die neue Studie „The Financial Operations of Hezbollah in Europe“, die auf ein breites Medienecho stieß. Die Autorin Lina Khatib stellte in einem Pressegespräch die Publikation vor und erläuterte die wichtigsten Eckpunkte. Der Schwerpunkt der Berichterstattung war das weitreichende Finanzierungsnetzwerk der Hisbollah, das zu einem erheblichen Teil aus illegalen Geschäften wie Drogenhandel besteht. Eine zentrale Frage war zudem, wie die schiitisch-islamistische Organisation Europa als Drehscheibe für ihre Geschäftsaktivitäten nutzt und wie dies sanktioniert werden könnte. Derzeit stufen die meisten EU-Länder lediglich den militärischen Arm als terroristisch ein, während der politische Flügel legal operieren kann.
Unter anderem berichteten fast alle Tageszeitungen (im Online- und Print-Bereich) in Österreich über die Veröffentlichung, die auch in Radio- und TV-Beiträgen aufgegriffen wurde.
ORF (ZIB 13), 18.04.2026: Hisbollah nutzt europäische Netzwerke zur Finanzierung
ORF (Ö1 Mittagsjournal), 17.04.2026: Hisbollah finanziert sich zu einem Drittel aus Europa
Der Standard, 16.04.2026: Wie die Hisbollah in Europa Gelder lukriert
Kronen Zeitung, 16.04.2026: Gigantisches Netzwerk der Hisbollah in Europa
Die Presse, 16.04.2026: Drogen, Diamanten und Kartelle: Das Netz der Hisbollah in Europa
Kleine Zeitung, 16.04.2026: Hisbollah finanziert sich auch durch Kokain-Handel in der EU
Kurier, 16.04.2026: Drogen, Spenden, Geldwäsche: Das Finanznetzwerk der Hisbollah
Tiroler Tageszeitung, 16.04.2026: Wie die Hisbollah in Europa ihre Millionen verschiebt
Salzburger Nachrichten, 16.04.2026: So agiert die Hisbollah in Österreich
Zudem berichteten internationale Medien, unter anderem aus dem Nahen Osten, über die neue DPI-Studie. (Artikel-Update vom 30.04.2026)
This is Beirut, 24.04.2026: „Hezbollah’s Global Financial Network Exposed in European Study“
L'Orient-Le Jour, 23.04.2026: „Lina Khatib: Europe is an important source of revenue for Hezbollah“
The Beiruter, 20.04.2026: The money machine